Brömmling ist Trainer bei Respekt.

24. April 2017

Brömmling ist einer von drei Trainern des neuen Coachinginstituts Respekt.

Respekt. ist ein Trainingsinstitut, das sich nicht nur mit peniblen Benimmregeln befasst – sondern mit dem großen Bogen des respektvollen Miteinanders.

Die Schreibwerkstätten und weiteren Angebote gibt es zusätzlich wie gewohnt auch direkt über Email an Broemmling.

Einzelheiten der heute gelaunchten Seite www.respekt.it.

VIERVIERTELKULT-Sommerheft: Der 6. Jahrgang beginnt

11. Juli 2016

VVK Sommer 2016

Am 1. Juli ist das Sommerheft von VIERVIERTELKULT erschienen. Die Vierteljahresschrift der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, von Brömmling erfunden und bis heute konzipiert, geht damit in ihren 6. Jahrgang. Im neuen Heft befasst sich der Schwerpunkt mit dem lebenswichtigen Thema Wasser. Brömmling schreibt in der Einleitung zum Schwerpunkt:

Von den 2000 Seiten des Handbuchs für Bauingenieure von Ferdinand Schleicher aus dem Jahr 1949 benötigt allein das Kapitel zur Wasserwirtschaft 400, nicht gerechnet Angaben über den Einfluss von Wasser auf Holz, Beton, Kalkmörtel in der Baustoffkunde, über Dampfkraftanlagen, Pumpen, Turbinen in der Maschinenkunde oder schwimmende Brücken und Schwebefähren im Stahlbau. Wasser ist Wirtschaftsfaktor, doch technische und ökonomische Faktoren treten heute hinter politisch und ökologisch motiviertes Handeln zurück – oder wir haben bald Zustände, wie sie der Amerikaner Paolo Bacigalupi in seinem jüngsten Roman Water. Der Kampf beginnt schildert. Bei so viel Wirtschaftsgeschichte, drohender Wasserverschmutzung und Konflikten über Wasserrechte musste die holde Kunst diesmal zurückstehen; einen einzigen Exkurs haben wir uns mit dem Aufsatz von Christiane Stahl erlaubt, hier finden Sie nicht Odysseus, sondern William Turner am Schiffsmast festgebunden. Aber kein „Das Wasser schwoll“, keine nachsalzende Ilsebill, kein Fährmann aus Weh dem, der lügt!

Beim Wasser ist ein jeder eh selbst Dichter oder Dichterin. Sind Sie mit allen Wassern gewaschen? Haben Sie nah am Wasser gebaut? Können Sie dem Kollegen das Wasser reichen? Will er Ihnen das Wasser abgraben? Wasser ist als Metapher allgegenwärtig. Wenn wir heute in die Welt schauen (wir brauchen nicht Goethes Lynceus den Türmer zu bemühen, wir haben jeder selbst ein Augenpaar): Brände allerorten. Dann also: Wasser marsch!

Außerdem von Brömmling: Die Serviceseiten zum Schwerpunktthema (S. 33-34), „Stiftungsvermögen vorgestellt: Klostergut Schachtenbeck“ (S. 44-45), Neuerscheinungen (S. 46-47), „Wolfgang Gropper. Der Menschenfreund aus dem Chiemgau“ (S. 50-52, leider ungewollt ein Nachruf, der großartige Wolfgang Gropper starb am Pfingstsonntag in Aschau), „Teamporträt: Simone Teschner“ (S. 56).

Das ganze Heft ist online zu lesen. Wer Freude an der gedruckten Version künftiger Ausgaben hat, kann VIERVIERTELKULT kostenlos unter abonnement-kult (at) sbk.niedersachsen.de abonnieren.

Brömmling über Kleists Marionettentheater heute: VIERVIERTELKULT Frühling 2016

30. April 2016

Mit dem Frühlingsheft nimmt sich VIERVIERTELKULT eines schwierigen Themas an: Was kann Theater heute leisten, was kann es nicht. Immerhin kommt VIERVIERTELKULT aus der Stadt, in der der Faust uraufgeführt wurde. Aber Größe in der Vergangenheit ist nicht immer gleich bedeutend mit gegenwärtiger Größe. Dass Brömmling ein großer Kleist-Bewunderer ist, kann er nicht verbergen, wenn er Kleists „Über das Marionettentheater“ für die Gegenwart neu erläutert (S. 38-39).

Weitere Beiträge von Brömmling in dieser Ausgabe: „Werktreue. Ein Gespräch mit Juliane Kann, Hans-Werner Leupelt und Michael Talke“ (S. 25-31), „Werktreue, Texttreue, Regietheater, Regisseurtheater. Wie Joachim Fest, Gerhard Stadelmaier und Joachim Kaiser für Werktreue kämpfen“ (S. 32-34), die „Serviceseiten“ für den Schwerpunkt (S. 40-43), „Der Stiftungsrat im Interview: Gerald Heere“ (S. 44-45), „Stiftungsvermögen vorgestellt: ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried“ (S. 54-55), „Geförderte Medien“ (S. 56), „Neuerscheinungen“ (S. 58-59), „Der die Schneekönigin vom Eis holt. Helmut Imig“ (S. 60-61) und „Teamporträt Gerd Biegel“ (S. 64). Viel Freude beim Lesen!

Zweimal volles Haus: Brömmling stellt Gropper-Biografie vor

24. Februar 2016

Fotograf|Quelle/ Brömmling-Archiv (links), Andreas Greiner-Napp|Fotoarchiv der SBK (rechts)

Am Sonnabend, 27. Februar 2016, 18 Uhr, und am Sonntag, 28. Februar 2016, 11 Uhr, war der Saal im Haus der Braunschweigischen Stiftungen bis auf dem letzten Platz besetzt. Der „Lesefrühling“ begann mit der Buchpräsentation von Wolfgang Groppers „Bist anständig gwesen?“ Ein Gang über den Friedhof. Gerhart Polt hat für den autobiografischen Text ein Vorwort geschrieben. Brömmling stellte das Buch des ehemaligen Intendanten des Staatstheaters Braunschweig (1997-2010) vor. Gropper gehört seit der ersten Ausgabe von VIERVIERTELKULT zu den Autoren der Vierteljahresschrift der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, deren Ideen- und Namensgeber Brömmling ist. In seiner Buchvorstellung nahm Brömmling nicht nur Bezug auf den großen Sprach- und Theaterkünstler Peter Hacks, sondern zog auch Parallelen von Wolfgang Groppers Gang über den Friedhof zu Michael Görings Spiegelberg. Spiegelberg ist der dritte Roman des Vorstandsvorsitzenden der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Michael Göring wird am 8. April 2016 am gleichen Ort  aus seinem Roman lesen.

Auf vielfachen Wunsch stellt Brömmling seinen Text in vollem Umfang zum Nachlesen hier zur Verfügung.

Brömmling wird Lehrbeauftragter an der Alice Salomon Hochschule

20. Oktober 2015

Zum Wintersemester 2015/2016 wird Dr. Brömmling Lehrbeauftragter der Alice Salomon Hochschule Berlin. Erfahrungen aus seinen Textwerkstätten Die Kunst des Schreibens, außerdem Seminare, Beratungen und Publikationen zum Thema Kommunikation haben ihn zum feinen Beobachter des Einsatzes oder auch nur des Gebrauchs der Sprache gemacht. Wie persönlich, wie wahrhaftig, wie inhaltsreich das gesprochene Wort tatsächlich ist, entscheidet nicht nur der Sprecher, sondern auch der Zuhörer. Was in Texten zwischen den Zeilen steht – auch in den eigenen -, verrät viel von der eigenen Haltung. Gerade im Berufsumfeld der Sozialen Arbeit kommt der Form der Anrede, dem ersten Wort, der Tiefe des Gesprächs, dem Satz zur Verabschiedung besondere Bedeutung zu. Wo es um den Menschen geht, geht es immer noch um Haltung. Und die erkennt man nicht zuletzt in der Sprache. Dr. Brömmling, bereits im Jahr 2001 Autor des Praxishandbuches Sozialmanagement, gibt im Studiengang Sozialarbeit/Sozialpädagogik eine Wahlpflichtveranstaltung zum Thema Soziale Arbeit und Sprache.

Brömmling über die Textform Rezension

2. Oktober 2015

Ein Artikel über Pontius Pilatus, Til Schweiger, Georg Kreissler und Michael Ende? Moment, nicht so schnell! Die Textgattung Rezension steht auf der Liste der gefährdeten Arten. Gefälligkeitsurteile von Freunden auf Amazon, bezahlte Werbung unter falschem Etikett, zweifelhafte „Advertorials“ in der ZEIT: Die unabhängige Kritik eines Experten ist selten geworden. Bereits im Essay Wirtschaft.Buch.Rezension hat Brömmling die Bedeutung von Orientierung, Expertenkritik und kritischer Außensicht hinsichtlich neuer Wirtschaftsbücher hervorgehoben. Für VIERVIERTELKULT weitet er den Blick von Wirtschaftstiteln auf alle Neuerscheinungen. Sie lesen, wie Quantität zuweilen der Qualität zuträglich sein kann, warum Dennis Scheck schlechte Bücher in die Tonne werfen kann und warum der Kritiker nie besser ist als der Autor. Im Lauf seiner Argumentation bringt Brömmling auch noch die Namen Pontius Pilatus, Til Schweiger, Georg Kreissler und Michael Ende in die richtige Reihenfolge.

Kritik der Urteilskraft. Ein Plädoyer für die Rezension

Buch & Bücher: VIERVIERTELKULT-Schwerpunkt im Herbst

28. September 2015

Bibliotheken sind eine gefährliche Brutstätte des Geistes. Mit diesem Zitat aus dem Jahresbericht des Generalinspekteurs für das Bibliothekswesen 1978 leitet Brömmling den Schwerpunkt der Herbstausgabe 2015 von VIERVIERTELKULT ein. Weiter heißt es dort: Google und Microsoft, Facebook und Apple wissen fast alles, doch eine Rückzugsmöglichkeit ist geblieben: das Buch. Man mag an Titel und Einband erkennen, in welche Lektüre sich die Lesende gegenüber in der Straßenbahn, im Wartezimmer und im Lesesaal vertieft. An welcher Stelle sie jedoch gerade ist und wie sich die Inhalte des Buches mit den Gedanken mischen: Das bleibt ein Buch mit sieben Siegeln für jeden. Kindles, Smartphones, Browser mögen bald Augen haben und Stirnbewegungen bestimmten Hirnströmen und Textpassagen zuordnen, Drohnen mögen uns vor den Fenstern beobachten: Die Gedanken bei der Lektüre bleiben frei. Beiträge über Buchgeschichte, Buchförderung, Büchersammlungen, Bucharten, Buchurteile, Buchästhetik und die Konkurrenz zum Netz liefert der Schwerpunkt, außerdem mit seinen Schwerpunktseiten eine gute Übersicht über die aktuelle Literatur zu Buchwesen. Neben dem Schwerpunktartikel zur Textgattung Rezension, die er auf die Liste der bedrohten Arten setzt, schreibt Brömmling über die Klostergärtnerei Riddagshausen (S. 50-51), er porträtiert den Förster Arno Meyer von Wolff (S. 64), stellt gerförderte Medien (S. 48-49) vor und hat weitere besondere Neuerscheinungen ausgewählt (S. 52-53). In jeder Ausgabe interviewt Brömmling ein Mitglied des Stiftungsrates, diesmal den langjährigen Direktor des Herzog Anton Ulrich-Museum, Prof. Dr. Jochen Luckhardt. Brömmlings Blick über den Tellerrand trifft heute Wolf Horenburg. Der Braumeister in achter Generation und ehemalige Aufsichtsratsvorsitzenden der Wolters AG ist am 21. September 81 Jahre geworden. Herzlichen Glückwunsch! Und allen an VVK-Interessierten eine unterhaltsame Lektüre!

„Mit feinem Gespür für Ernstes und Sinn für Humor“

21. September 2014

Schönecker Schellengeschichte – Brömmlings Chronik zu 50 Jahren Werk Schönecken vorgestellt.

Am 20. September 2014 feierte die PUK-WERKE KG das 50-jährige Bestehen des Produktionsstandortes Schönecken in der Westeifel. Brömmling hatte den Auftrag, eine Festschrift zu erstellen, die unter anderem auch einen geschichtlichen Abriss des Werkes Schönecken enthalten sollte. Bei der Jubiläumsfeier konnte die PUK-Geschäftsführung eine facettenreiche Publikation präsentieren, die sich für Interne wie für Externe gleichermaßen unterhaltsam liest. Die Geschäftsführer bedankten sich bei Brömmling für ein „wundervolles Buch, mit feinem Gespür für Ernstes und ebensolchen Sinn für Humor geschrieben.“
ISBN 9783000470974

Doppelheft VIERVIERTELKULT zu Integration, Inklusion, Teilhabe

9. April 2014

Die neue VIERVIERTELKULT ist im Netz. Das Doppelheft Winter 2013/Frühling 2014 wird in den nächsten Tagen auch per Post die 2.200 Abonnenten erreichen.

Die Vierteljahresschrift ist gleichermaßen Magazin wie Teiljahresbericht der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Brömmling hatte die Idee zu VIERVIERTELKULT und ist Chefredakteur.

In dieser Ausgabe beobachtet Brömmling eine Jagd im Stiftungswald. Geschossen hat er nicht (getroffen schon). Aus dem Team stellt er diesmal Angelika Steeneck vor, aus dem reichen Fundus des Stiftungsvermögens präsentiert er für die entsprechende Rubrik die Immobilie am Lessingplatz 1 in Braunschweig. Die Rubrik „Über den Tellerrand“ könnte diesmal auch „Über die Straße“ heißen, denn auf der anderen Seite der porträtierten Stiftungsimmobilie liegt am Lessingplatz 12 das Haus Salve hospes. Hier am Sitz des Kunstvereins Braunschweigs beginnt eine seltene Grundstücksfolge: Auf drei benachbarten Grundstücken haben drei aufeinanderfolgende Generationen der Familie Krahe als Architekten gewirkt. Wo kamen diese Krahes her, wo gingen sie hin? Brömmling hat den „letzten Krahe“ in Berlin getroffen.

Neu am Heft sind die Serviceseiten, die den Schwerpunkt ergänzen. Wer die Einleitung zum Schwerpunkt verfasst hat, lässt sich leicht ermitteln; schließlich ist von der norwegischen Ballade vom Skigard die Rede.

VIERVIERTELKULT ist kostenlos bei der Stiftung im Abonnement zu erhalten. Die Online-Version ist über einen Link gleich auf der Startseite der Stiftung zu erreichen.

Trude-Unruh-Preis an Liselotte Vogel und Dr. Hans-Jochen Vogel

8. Februar 2014

Trude-Unruh-Preis 2013 an Ehepaar Vogel

Nikolaus Turner, Dr. Hans-Jochen Vogel, Dr. Ulrich Brömmling

Am Sonnabend, 8. Februar 2014, erhielt das Ehepaar Liselotte und Dr. Hans-Jochen Vogel einen von fünf Trude-Unruh-Preisen 2013 für ihren Einsatz für ein selbstbestimmtes Leben auch in fortgeschrittenem Lebensalter. Insbesondere das Buch „Ich lebe weiter selbstbestimmt!“ von Liselotte Vogel, aber auch beider stets offener und selbstverständlicher Umgang mit dem Leben in einer Einrichtung für ältere Menschen hat vielen Menschen Mut gemacht und der älteren Generation einen besonderen Dienst erwiesen, den die Trude-Unruh-Stiftung auszeichnen möchte. Den Preis nahm Dr. Hans-Jochen Vogel wenige Tage nach seinem 88. Geburtstag entgegen, stellvertretend auch für seine Frau, die krankheitsbedingt verhindert war. Auf dem Bild von links nach rechts: Nikolaus Turner (Vorstandsvorsitzender der Trude-Unruh-Stiftung), Preisträger Dr. Hans-Jochen Vogel, Dr. Ulrich Brömmling (geschäftsführender Vorstand der Trude-Unruh-Stiftung).

Aktuelle Termine

03.12.2018

Textwerkstatt "Die Kunst des Schreibens"

Bonn

05.12.2018

Textwerkstatt "Zielgruppengerecht Texte formulieren"

Dresden

17.12.2018

Textwerkstatt "Zielgruppengerecht Texte formulieren"

Dresden

14.01.2019

Textwerkstatt "Zielgruppengerecht Texte formulieren"

Dresden

15.02.2019

Studiengang Soziale Arbeit: Modul Textwerkstatt

Alice Salomon Hochschule Berlin