VIERVIERTELKULT geht fotografierend ins zehnte Jahr

4. Juli 2020

Mit dem Schwerpunkt „Fotografie“ geht VIERVIERTELKULT ins zehnte Jahr (das Foto ist ein kleiner Gruß von VIERVIERTELKULT zum 70. Geburtstag des Suhrkamp-Verlags). Das 37. Heft im Sommer 2020 hat sich die Fotografie zum Schwerpunkt gesetzt. Mag man auch manchmal den Eindruck haben, es drehe sich nun einmal gezwungenermaßen alles um Braunschweig, lässt sich mit diesem Heft erneut belegen, welche zentrale Bedeutung der Region in der deutschen Geschichte zukommt. Zwei der bedeutendsten Namen der Wirtschaftsgeschichte der Fotografie, Voigtländer und Rollei, haben ihren Ruhm und Erfolg Braunschweig zu verdanken (S. 20-22). Und kulturgeschichtlich: Heinrich Heines unfassbar voraussagendes Zitat Das war ein Vorspiel nur; dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende Menschen wurde zum ersten Mal in Braunschweig öffentlich deklamiert (S. 52-55). Außerdem besonders zu empfehlen: Das Interview mit Thomas Richter, Direktor des Herzog Anton Ulrich-Museums (HAUM, S. 30-31), ein Beitrag aller Redaktionsmitglieder zu Fotoalben gestern und heute (S. 23-24), Impressionen einer Immer-zu-kurz-Gekommenen, St. Lorenz in Schöningen (S. 46-47) und die Vorstellung von Anne-Cécile Gonda (S. 60).

Lob darf man ruhig  zitieren, solange man sich nicht darauf ausruht. Der Präsident der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Braunschweigs OB Ulrich Markurth, schreibt über den Auftakt zum zehnten Jahrgang:

Das ist ein Grund zur Freude. Kontinuität ist noch kein Wert an sich. Aber Kontinuität auf so hohem Niveau verdient Respekt und bietet Ihnen auch im Sommerheft vielfältige Lektüre.

Die ganze Ausgabe für alle, die immer noch nicht kostenlose Abonnenten sind, VVK-2-2020-www.

Textwerkstätten und Seminare: Es geht wieder los

26. Juni 2020

Fast vier Monate blieb es erzwungenermaßen ruhig in Brömmlings großem Expertisegarten Textwerkstatt. Corona hatte des Betreten unmöglich gemacht. Aber Ende Juni war es wieder so weit, und Brömmling konnte sich wieder mit der Kommunikation ganz unterschiedlicher Institutionen oder Verantwortungsbereiche in derselben Institution auseinandersetzen. Bei der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg arbeitete Brömmling mit dem Personalrat – genau genommen mit sieben Gremien (fünf Personalräte und zwei Jugend- und Auszubildendenvertretungen) – an der Kommunikation, intern, gegenüber den Beschäftigten und der Hausleitung. Bei so vielen Untergremien, Zielgruppen und Zuständigkeiten vergingen die fünf angesetzten Seminartage wie im Flug. Brömmling war bei der DRV BB übrigens so etwas wie ein Versuchskaninchen (oder klingt Versuchsballon besser?): Es war die erste Veranstaltung, die der Bereich Aus-, Fort- und Weiterbildung für seine Beschäftigten nach dem Erscheinen von Corona anbot. Ein schlüssiges Konzept, das auch protokolliertes Stoßlüften alle halbe Stunde vorsah, hielt das Ansteckungsrisiko äußerst gering. 

Wallstein kündigt Brömmlings Emden-Biografie an

6. Mai 2020

Seit heute bewirbt der Wallstein-Verlag Brömmlings Biografie des Hamburger Kaufmanns Max Emden. Vier Jahre hat Brömmling recherchiert und geschrieben und befand sich plötzlich mittendrin: Als Experte ist er im Dokumentarfilm „Auch Leben ist eine Kunst – Der Fall Max Emden“ aus dem Jahr 2019 präsent, der der Biografie beiliegt. Und während Brömmling schrieb, endete zumindest ein Restitutionsverfahren positiv für die Erben Max Emdens. Auch davon berichtet das Buch.

Informationen zum Inhalt und und Möglichkeiten zur Vorbestellung auf der Verlagsseite.

VIERVIERTELKULT: Das Frühlingsheft 2020 zum Thema „Verständigung“

27. März 2020

Heute ist das Frühlingsheft 2020 von VIERVIERTELKULT erschienen. Die Vierteljahresschrift der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz widmet sich diesmal dem Schwerpunkt Verständigung. Brömmling hat vor neun Jahren die Zeitschrift, die jedesmal zugleich ein Viertel Jahresbericht der Stiftung ist, konzipiert und steht weiterhin für Sprache, Text und Inhalt. In den Neuerscheinungen (S. 44-45) gibt Brömmling Lektüretipps, auf den Serviceseiten (S. 26-27) viele Anregungen zur vertiefenden Beschäftigung mit dem Schwerpunktthema – Verständigung ist schließlich so etwas wie ein Leib- und Magenthema von Brömmling. Im Frühlingsheft porträtiert Brömmling einen Mitarbeiter der SBK (S. 56). Er macht sich Gedanken über Original und Fälschung und die Schreibweise von Malernamen (S. 46-49). In jedem Heft stellt Brömmling auf einer Doppelseite einen Teil des Stiftungsvermögens vor, diesmal die Bockwindmühle Riddagshausen (S. 42-43). Im Dezember hat Brömmling mit Gerhard Lenz von der Stiftung Welterbe im Harz gesprochen; das Gespräch findet sich in der Rubrik Der Stiftungsrat im Interview wieder. Wer überall zwischen den Zeilen liest, entdeckt viel mehr als nur Berichte und Artikel. Exemplarisch empfohlen sei hier die Besprechung des Buches über die Personenwaage, wo feine Peinlichkeiten beschrieben sind. Einen peinlichen Schnitzer hat sich Brömmling selbst geleistet; aber das dient nicht zuletzt der Abfrage, wer das Heft genau liest.

Hier gibt es das ganze Heft: VVK-1-2020-www

 

Ein Jahr voller Textwerkstätten: Ein Beispiel aus Bonn

22. Oktober 2018

2018 wurde für Brömmling zum Jahr der Textwerkstätten. Vor allem in Berlin, Bonn, Braunschweig und Dresden kamen Menschen aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu den meist zweitägigen Seminaren Die Kunst des Schreibens. Einzelne Seminare gab es an weiteren Orten. Mitte Oktober konnten wieder acht Stipendiaten vom Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds und der Stiftung Begabtenförderung und Berufsbildungswerk ihre Schreibtechniken und ihre Texte selbst hinterfragen. Das Seminar fand dieses Mal im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn statt.

VIERVIERTELKULT macht im Herbst Revolution

12. Oktober 2018

Zur Buchmesse 2018 ist das Herbstheft von VIERVIERTELKULT erschienen. Schwerpunktthema diesmal: Revolution, ein wahrhaft braunschweigisches Thema. Die wenigsten werden wissen, dass Braunschweig auch hier eine besondere Rolle in der Geschichte spielte, denn der dortige Herzog war der erste, der abdankte – noch einen Tag vor dem Kaiser selbst. Im Herbstheft finden sich wieder zahlreiche Artikel von Brömmling, Rezensionen, ein Bericht über das Klostergut Dibbesdorf, ein Porträt von Günter Jentsch, ein Interview mit Staatsrätin Sabine Johannsen und viele andere Texte mehr.

Ein Blick in die Schulbücher mit VIERVIERTELKULT

1. August 2018

Das Warten hat sich gelohnt: Mit einem Doppelheft Frühling/Sommer erscheint VIERVIERTELKULT Ende Juli. Die Vierteljahresschrift der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz hat Schulbücher zum Schwerpunkt gesetzt. Das Georg-Eckert-Institut, ein Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung, hat seinen Sitz in Braunschweig. Doch natürlich gibt es im Heft immer wieder versteckte Hinweise auf den Erfinder von VIERVIERTELKULT. So taucht an einer Stelle Herr Schromm auf, am Canisius-Kolleg Berlin Jahrzehnte für Schulbücher zuständig. Brömmling hat wie immer viele Texte selbst verfasst, unter anderem das Porträt von Fabian Bruns, dem neuen Mitarbeiter und Redaktionsmitglied von VIERVIERTELKULT.

https://www.sbk-bs.de/images/cache/VVK-12-2018-www.pdf

Neue Termine für Brömmlings Textwerkstatt

4. April 2018

Ein Workshop der besonderen Art für maximal sechs Teilnehmende aus Wirtschaft, Verwaltung, Stiftungen und Vereinen. In entspannter Arbeitsatmosphäre am eigenen Text professionell schreiben lernen, den eigenen Stil verbessern, Ohr und Auge für unglückliche Formulierungen sensibilisieren, den besonderen Anforderungen an Texte des jeweiligen Umfelds gerecht werden, den Empfänger im Blick behalten, Schreibblockaden überwinden, unterschiedliche Schreibtechniken, Stile, Regeln in unterschiedlichen Textgattungen (Anschreiben, Email, Pressemitteilung, Homepage, Jahresbericht, Editorial, Kommentar, Überschriften, Bildunterschriften) anwenden.

Der zweitägige Workshop erklärt Grundlagen und hilft bei Zweifelsfällen. Die Teilnehmer stellen eigene Texte vor und schreiben dann zu einzelnen Genres nach Anleitung. Parallel dazu lernen die Teilnehmer, den Sprachfallen (Schachtelsätze, Fremdwörter, Passiv, Substantivierungen, Missverständnisse) zu entkommen.
Anmeldung direkt bei Email an Broemmling.

Frühling 2018: Die Munch-Vortragsreise geht weiter

28. Januar 2018

Das Interesse an Brömmlings kleinem Buch über Edvard Munchs Zeit in Berlin ist ungebrochen. Auch im Frühling 2018 wird Brömmling Vorträge und Lesungen halten und dabei Munchs Schaffen in einen größeren Zusammenhang mit einem anderen Kunstskandal stellen, der in Deutschland ebenfalls 1892 seinen Anfang nahm, aber erst viele Jahrzehnte später losbrach. Am 19. März 2018 ist Brömmling um 19:30 Uhr im Verein Berliner Künstler am Schöneberger Ufer zu Gast. Weitere Termine in der Kunstsammlung Chemnitz und im Munch-Haus Warnemünde sind in Vorbereitung.

ACB_Einladung_19.03.18

Danke für gute Kooperation, für gemeinsame Gespräche und Aktionen 2017! Alles Gute 2018!

24. Dezember 2017

Mit Eindrücken von seiner Mexikoreise in diesem Sommer dankt Brömmling für die gute Kooperation im alten Jahr! Allen die besten Wünsche für 2018: Brömmling freut sich auf gemeinsame Projekte.

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