VIERVIERTELKULT: Feuer wärmt das Winterheft

19. Januar 2021

Kurz vor dem Jahreswechsel lag das Winterheft von VIERVIERTELKULT bei den meisten Abonnenten im Briefkasten. Ohne Wasser, Erde und Luft beleidigen zu wollen, ist es wohl das spannendste und tückischste der vier Elemente. Kein anderes zumindest birgt in sich in gleichem Maße Schaffenskraft und Vernichtungswahn. Von Gott bis zu Lurchi, von Reinhold Schneideer bis zu Conrad Ferdinand Meyer, vom Heiligen Geist bis zur Walpurgisnacht: Was sich nicht in den Artikeln zum Schwerpunkt befindet, entdecken wir lesend auf dem Feuerstrahl – einer Zeitleiste.

Natürlich fehlen weder die Berichte über die Aktivitäten und Förderungen der Stiftung noch die Blicke über den Tellerrand. Einen solchen Blick wirft Krzystof Seelinger auf Conrad Veit und Charlotte Maria Kätzl und ihr Manifest der Diversität (S. 50-52). Brömmling, dessen Idee die Vierteljahresschrift und ihr Titel VIERVIERTELKULT waren, hat diesmal das Klostergut Wobeck besucht (S. 42-43). Er porträtiert Sussan Abbas Elnakady (S. 56), stellt Neuerscheinungen (S. 44-45) und Geförderte Bücher (S. 40-41). Eine Doppelseite zeigt die Aktualität vieler Schwerpunkte aus den Vorjahren (S. 24-25), und die ergänzenden Literaturtipps zum Schwerpunkt (S. 22-23) hat er ebenfalls recherchiert. Brömmlings Lieblingsartikel dieser Ausgabe beschäftigt sich mit Braunschweig in der Oder (S. 46-49). Da ist kein Schreibfehler in der Überschrift. Was hat es damit auf sich? Am besten selbst lesen!

In der Einleitung zum Feuer schreibt Brömmling auf S. 4:

Allgegenwärtig ist das Feuer: Entweder wir beginnen ehrfürchtig mit Gott, der im brennenden, aber nicht verbrennenden Dornbusch zu Moses spricht. Oder wir starten kindlich mit Lurchi, dem Feuersalamander, oder Grisu, dem kleinen Drachen. Eigentlich ist diesmal mit Schiller alles gesagt: Im Lied von der Glocke sind die Gegensätze beschrieben, die dem Feuer eigen sind: Wohltätig ist des Feuers Macht, / Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht, / […] Doch furchtbar wird die Himmelskraft, / Wenn sie der Fessel sich entrafft. Feuer ist auf vielfache Art Trennlinie oder Gegensatz; dem folgen die Beiträge in diesem Schwerpunkt: Feuer, das den Menschen von den anderen Geschöpfen dieser Erde trennt, denn nur er kann kontrolliert Feuer entfachen (die Götter ärgern sich heute noch über Prometheus). Feuer ist Zeichen des Himmels – des Heiligen Geistes – und der Hölle. Feuer spendet Leben und bringt Tod. Es symbolisiert Frieden, etwa bei den Olympischen Spielen, und vernichtet im Krieg. Im Wirtschaftskreislauf ist das Feuer Bestandteil der Produktion wie der Entsorgung, die im besten Fall ein Recycling ist. […] Und weil er das Feuer, die Tochter der Natur, so wortgewaltig beschreibt, hat diesmal Schiller mit seiner Glocke das letzte Wort: Wehe, wenn sie losgelassen, / Wachsend ohne Widerstand, / Durch die volkbelebten Gassen / Wälzt den ungeheuren Brand!

Die ganze Ausgabe VVK-4-2020-www gibt es hier auch online.

Brömmling grüßt zum neuen Jahr

1. Januar 2021

Die Impressionen von Brömmlings fünfwöchiger Reise nach Brasilien und Paraguay dürften als Beweis reichen: Es war kein böses Jahr, das da zu Ende ging, und alle Freude konnte uns auch die kleine jähzornige Corona nicht nehmen. Allen Menschen ohne Arg sei ein glückliches 2021 gewünscht!

Es gab auch weniger Schønes 2020 – dazu gehörten zweifelsfrei die Einschränkungen beim Singen. Hier seien daher Auszüge aus dem Weihnachtsbrief zitiert, den Brömmling als Vorsitzender des Fördervereinsvorstandes des Philharmonischen Chores Berlin e. V. an die Mitglieder schrieb:

Für Zahlenakrobaten hat zumindest die Symmetrie beim Vergleich der beiden einzigen Konzerte des Philharmonischen Chores Berlin gestimmt: Die Konzerte lagen gleich weit von einem Jahreswechsel entfernt: 66 Tage nach Neujahr sang der Chor in Frankfurt/Oder Georg Schumanns Ruth, 66 Tage vor Silvester gab er je zwei Werke von Fauré und Rheinberger. Das mag als hübsche Rechnung durchgehen. Wer aber lieber singt als rechnet, dem kann das nicht genug sein.

Dem Förderverein des Philharmonischen Chores Berlin ist sowohl das Rechnen als auch das Singen wichtig. […] Denn die Annahme, dass die Kultur viele Fürsprecher in der Politik hat, ist brüchig geworden. Nach und nach macht sich so etwas wie Rat- und Verständnislosigkeit breit. Es geht dabei nicht darum, so wie beinahe jeder andere zu meinen, ausgerechnet die eigene Tätigkeit sei risikofrei und wichtig. Aber welche Geringschätzung einige Politiker der Kultur entgegenbringen, macht dann doch fassungslos – und ärgert angesichts der großen Anstrengungen, die auch der Chor unternimmt, um wieder proben und singen zu dürfen.

Mit welchen Haltungen wir es zuweilen in der Politik zu tun haben, hat gestern der Kulturjournalist Kai Luehrs-Kaiser in seiner Sendung Meine Musik im Radiosender rbb Kultur auf den Punkt gebracht: Bundesgesundheitsminister Spahn hat um Verständnis dafür geworben, dass auch unter Lockdown-Bedingungen der Profisport zu Teilen erlaubt ist, da „für viele Bürgerinnen und Bürger die Präsenz des Sports als ein Stück Normalität von Bedeutung“ sei. Nun, dies verrät erstens ein fatales fundamentales Verständnis der Kultur als Hobby: Sport ist wesentlich, Kultur nicht. Dass auch kulturelle Tätigkeiten von etlichen Leuten als Beruf ausgeübt werden, hat Herr Spahn anscheinend noch nicht bemerkt. Auch der Gedanke, dass die Kultur für viele ganz genauso als ein Stück Normalität bedeutsam ist, ist dem Mann offenbar noch nicht aufgefallen, und so jemanden soll man auch noch wählen. Die zitierte Meinung verrät, es tut mir leid, die Gedankenschärfe eines Menschen, der zum Denken eine App braucht.

Was bleibt zu tun? Welche Möglichkeiten haben wir? Wichtig scheint mir vor allem, dass alle eng miteinander in Kontakt bleiben, auch um niemanden zu verlieren, bevor es dann endlich wieder so weit ist, dass der Chor proben und singen kann. Am vergangenen Freitag hatte der Chor seine Weihnachtsfeier, virtuell natürlich, und so gut es war, die lieben Gesichter wiederzusehen, fiel mir plötzlich die Überschrift eines Schauspiels von Peter Handke ein, der für mich zwar nicht zu den besten Dichtern, wohl aber zu den besten Titeldichtern zählt: Die Stunde da wir nichts voneinander wussten. Auf Zoom oder auf welcher Art App oder Programm auch immer treffen wir uns nicht wirklich, und wir erfahren nicht, wie es dem einen und der anderen geht.

Insofern freue ich mich auf die nächste Begegnung mit Ihnen in der realen Welt.

Für die langen Abende des Lockdowns: Das Herbstheft von VIERVIERTELKULT erzählt nicht nur vom Welterbe

4. November 2020

 

Wenn alle Kultureinrichtungen schließen, wenn es kein Theater, kein Konzert, kein Kino, keine Lesung mehr gibt, dann kann man sich zurückziehen mit dem Herbstheft von VIERVIERTELKULT. Bereits vor drei Wochen erschienen, beschäftigt es sich im Schwerpunkt mit dem Welterbe, allem Naturerbe und Kulturerbe, das bei der UNESCO auf einer Liste und damit unter besonderem Schutz steht (oben stehend exemplarisch zwei Bilder von Welterbestätten, einem Naturerbe, einem Kulturerbe, die Brömmling in diesem Jahr, rechtzeitig vor Corona, noch besucht hat.

Das ganze Heft gibt es auch online. Lesenswert ist eigentlich alles, aber um eine Auswahl zu treffen, seien seien hier Brömmlings Artikel genannt. Es beginnt mit einem nachdenklichen Artikel, der zum 30. Jahrestag der deutschen Einheit dieFrage stellt, ob nicht Kultur und Gesellschaft der DDR auf die Liste des immateriellen Kulturgutes einzutragen sind. Die Antwort wird überraschen, aber lesen sie selbst auf den Seiten 26 bis 30. Auf der Doppelseite 50/51 präsentiert Brömmling einen weiteren Teil des Stiftungsvermögens der SBK; diesmal war er auf dem Stiftungsgut Warsleben in Sachsen-Anhalt. Das Porträt eines Schornsteinfegers findet sich auf den Seiten 58 bis 60 Punkt. Auch wenn der Autor die Leserschaft auffordert, den Schornsteinfeger

darum zu bitten, sein Hemd aufzuknöpfen, handelt es sich um einen ganz seriösen Artikel. Schließlich ist auf der letzten Seite 64 wie gewohnt eine Mitarbeiterin der Stiftung porträtiert: Da kommt eine Externe von den Externsteinen. Die Rezensionen und Buchtipps dazwischen sind wie gewohnt ebenfalls von Brömmling: jeweils eine Doppelseite Schwerpunkt-Serviceseiten, Rückblick, Geförderte Medien, Neuerscheinungen.Alles andere lohnt die Lektüre In gleicher Weise. Die Zeitschrift finden Sie der hier.

Brömmling im NordeuropaForum über Knausgård und Munch

8. Oktober 2020

So viel Sehnsucht auf so kleiner Fläche heißt das Buch, das Karl Ove Knausgård über Edvard Munch schrieb. Der norwegische Schriftsteller durfte eine ganze Ausstellung aus den Beständen des Munch-Museums kuratieren, die erst in Oslo, dann in Düsseldorf zu sehen war. Brömmling hat das Buch gelesen und die Ausstellung besucht. Sein Urteil, zu dem er in seinem Beitrag für die Zeitschrift NordeuropaForum kommt, ist deutlich. Man könnte dem Urteil auch einen Titel geben: So wenig Bescheidenheit auf so vielen Seiten – auch wenn Knausgårds Munch-Buch im Vergleich zu den sechs Teilen seines Opus Magnum, Min Kamp, ein Kurztext ist.

Nicht nur der letzte Satz von Brömmlings Kritik – der Rezensent hat vor drei Jahren ein kleines Buch über Edvard Munch in Berlin geschrieben – lohnt die Lektüre des Beitrags im NordeuropaForum:

MunchKnausgaard

Brömmlings Biografie über Max Emden erschienen

18. September 2020

Die Biografie über Max Emden liegt nun vor. Im renommierten Wallstein-Verlag erschien in diesen Tagen. Pressestimmen am Ende des Beitrages.

Ulrich Brömmling: Max Emden. Hamburger Kaufmann, Kaufhauserfinder, Ästhet und Mäzen (= Mäzene für Wissenschaft, Neue Folge Band 1). Inkl. Film-DVD von 2019 Auch Leben ist eine Kunst. Der Fall Max Emden. Wallstein-Verlag, Göttingen 2020. 188 Seiten, 29,90 EUR.

Max Emden war nicht nur Gründer des Berliner KaDeWe und des Münchner Kaufhauses Oberpollinger, des Stockholmer Állas und des Budapester Corvin. Seine Lebensgeschichte beeindruckt in vielerlei Hinsicht. Max Emden wurde 1874 in Hamburg geboren und lebte von 1928 bis zu seinem Tod 1940 auf den Brissago-Inseln im Lago Maggiore. In den Köpfen der Nachwelt wurde sein Leben, das er auf seinen Inseln mit leicht bekleideten Mädchen geführt haben soll, immer bunter.  Yachten, Segelboote, Skiurlaube – allen Luxus brachte man mit dem Hamburger Kaufmann in Verbindung. War das die ganze Wahrheit? Selbstverständlich nicht!

Ulrich Brömmling hat sich auf Spurensuche begeben und präsentiert in seiner neuen Biographie einen ganz anderen Max Emden. Das Netz seiner Kaufhäuser, darunter das Berliner KaDeWe, das Münchner Oberpollinger, das Allas in Stockholm oder das Corvín in Budapest, überzog ganz Europa. Neben seiner Leidenschaft fürs Geschäft war Emden ein Freund der Künste, der Architektur, des Sports und ein Wohltäter Hamburgs. 1927 kaufte er die Brissago-Inseln im Lago Maggiore und zog ein Jahr später ins Tessin – weg vom »Schmutz, den die Industrialisierung gebracht hatte«. Von dort musste er bald miterleben, wie die Machthaber in Berlin ihn um sein Vermögen brachten. Ein Schicksal, dem auch seine Kunstsammlung zum Opfer fiel, die er deutlich unter Wert verkaufen musste – darunter Canalettos, die über Zwischenhändler an Adolf Hitler persönlich gingen. Wirtschaftlich ruiniert starb Max Emden 65-jährig im Juni 1940.

Max Emden (1874-1940), entstammte einer der ältesten jüdischen Kaufmannsfamilien Hamburgs. Beim Eintritt ins väterliche Geschäft 1904 bestand M. J. Emden Söhne schon seit 80 Jahren. Aber erst Max Emden machte die Firma groß.

Pressestimmen

Deutschlandfunk, 1. Oktober 2020

die tageszeitung (Ausgabe Nord), 6. Oktober 2020

DHIVA Sommer 2020 erschienen – Brömmlings Rezensionen seit 2007

25. August 2020

Brömmlings Sommerrezensionen

Im August ist das Sommerheft der DHIVA, Zeitschrift für Frauen, Sexualität und Gesundheit, in Köln erschienen. Di8e Zeitschrift entsteht in der Trägerschaft der GSSG – Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit; in der Stiftung arbeitet Brömmling seit der Gründung ehrenamtlich im Fachbeirat mit. Seit 2007 rezensiert er – ebenfalls ehrenamtlich – für die DHIVA Neuerscheinungen zu den drei zentralen Themen der Stiftungsarbeit. Da im vergangenen Jahr keine DHIVA erscheinen konnte – sie ist auf Spenden angewiesen -, finden sich in der neuen Ausgabe gleich drei Seiten mit Brömmlings Buchbesprechungen. Es betrachtet dabei  jeweils mehrere Titel aus besonderer Perspektive, die von Seite zu Seite variiert. Diesmal geht es um Diverse Expertise, Gewollte und ungewollte Netzwerke und – auch das geht – Frauen und Kühlschränke. Die Rezensionen sind hinter den genannten Titeln abrufbar, mehr Informationen zu anderen Inhalten der DHIVA und die Möglichkeit zu spenden, finden sich unter stiftung-gssg.org.

VIERVIERTELKULT geht fotografierend ins zehnte Jahr

4. Juli 2020

Mit dem Schwerpunkt „Fotografie“ geht VIERVIERTELKULT ins zehnte Jahr (das Foto ist ein kleiner Gruß von VIERVIERTELKULT zum 70. Geburtstag des Suhrkamp-Verlags). Das 37. Heft im Sommer 2020 hat sich die Fotografie zum Schwerpunkt gesetzt. Mag man auch manchmal den Eindruck haben, es drehe sich nun einmal gezwungenermaßen alles um Braunschweig, lässt sich mit diesem Heft erneut belegen, welche zentrale Bedeutung der Region in der deutschen Geschichte zukommt. Zwei der bedeutendsten Namen der Wirtschaftsgeschichte der Fotografie, Voigtländer und Rollei, haben ihren Ruhm und Erfolg Braunschweig zu verdanken (S. 20-22). Und kulturgeschichtlich: Heinrich Heines unfassbar voraussagendes Zitat Das war ein Vorspiel nur; dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende Menschen wurde zum ersten Mal in Braunschweig öffentlich deklamiert (S. 52-55). Außerdem besonders zu empfehlen: Das Interview mit Thomas Richter, Direktor des Herzog Anton Ulrich-Museums (HAUM, S. 30-31), ein Beitrag aller Redaktionsmitglieder zu Fotoalben gestern und heute (S. 23-24), Impressionen einer Immer-zu-kurz-Gekommenen, St. Lorenz in Schöningen (S. 46-47) und die Vorstellung von Anne-Cécile Gonda (S. 60).

Lob darf man ruhig  zitieren, solange man sich nicht darauf ausruht. Der Präsident der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Braunschweigs OB Ulrich Markurth, schreibt über den Auftakt zum zehnten Jahrgang:

Das ist ein Grund zur Freude. Kontinuität ist noch kein Wert an sich. Aber Kontinuität auf so hohem Niveau verdient Respekt und bietet Ihnen auch im Sommerheft vielfältige Lektüre.

Die ganze Ausgabe für alle, die immer noch nicht kostenlose Abonnenten sind, VVK-2-2020-www.

Textwerkstätten und Seminare: Es geht wieder los

26. Juni 2020

Fast vier Monate blieb es erzwungenermaßen ruhig in Brömmlings großem Expertisegarten Textwerkstatt. Corona hatte des Betreten unmöglich gemacht. Aber Ende Juni war es wieder so weit, und Brömmling konnte sich wieder mit der Kommunikation ganz unterschiedlicher Institutionen oder Verantwortungsbereiche in derselben Institution auseinandersetzen. Bei der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg arbeitete Brömmling mit dem Personalrat – genau genommen mit sieben Gremien (fünf Personalräte und zwei Jugend- und Auszubildendenvertretungen) – an der Kommunikation, intern, gegenüber den Beschäftigten und der Hausleitung. Bei so vielen Untergremien, Zielgruppen und Zuständigkeiten vergingen die fünf angesetzten Seminartage wie im Flug. Brömmling war bei der DRV BB übrigens so etwas wie ein Versuchskaninchen (oder klingt Versuchsballon besser?): Es war die erste Veranstaltung, die der Bereich Aus-, Fort- und Weiterbildung für seine Beschäftigten nach dem Erscheinen von Corona anbot. Ein schlüssiges Konzept, das auch protokolliertes Stoßlüften alle halbe Stunde vorsah, hielt das Ansteckungsrisiko äußerst gering. 

Wallstein kündigt Brömmlings Emden-Biografie an

6. Mai 2020

Seit heute bewirbt der Wallstein-Verlag Brömmlings Biografie des Hamburger Kaufmanns Max Emden. Vier Jahre hat Brömmling recherchiert und geschrieben und befand sich plötzlich mittendrin: Als Experte ist er im Dokumentarfilm „Auch Leben ist eine Kunst – Der Fall Max Emden“ aus dem Jahr 2019 präsent, der der Biografie beiliegt. Und während Brömmling schrieb, endete zumindest ein Restitutionsverfahren positiv für die Erben Max Emdens. Auch davon berichtet das Buch.

Informationen zum Inhalt und und Möglichkeiten zur Vorbestellung auf der Verlagsseite.

VIERVIERTELKULT: Das Frühlingsheft 2020 zum Thema „Verständigung“

27. März 2020

Heute ist das Frühlingsheft 2020 von VIERVIERTELKULT erschienen. Die Vierteljahresschrift der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz widmet sich diesmal dem Schwerpunkt Verständigung. Brömmling hat vor neun Jahren die Zeitschrift, die jedesmal zugleich ein Viertel Jahresbericht der Stiftung ist, konzipiert und steht weiterhin für Sprache, Text und Inhalt. In den Neuerscheinungen (S. 44-45) gibt Brömmling Lektüretipps, auf den Serviceseiten (S. 26-27) viele Anregungen zur vertiefenden Beschäftigung mit dem Schwerpunktthema – Verständigung ist schließlich so etwas wie ein Leib- und Magenthema von Brömmling. Im Frühlingsheft porträtiert Brömmling einen Mitarbeiter der SBK (S. 56). Er macht sich Gedanken über Original und Fälschung und die Schreibweise von Malernamen (S. 46-49). In jedem Heft stellt Brömmling auf einer Doppelseite einen Teil des Stiftungsvermögens vor, diesmal die Bockwindmühle Riddagshausen (S. 42-43). Im Dezember hat Brömmling mit Gerhard Lenz von der Stiftung Welterbe im Harz gesprochen; das Gespräch findet sich in der Rubrik Der Stiftungsrat im Interview wieder. Wer überall zwischen den Zeilen liest, entdeckt viel mehr als nur Berichte und Artikel. Exemplarisch empfohlen sei hier die Besprechung des Buches über die Personenwaage, wo feine Peinlichkeiten beschrieben sind. Einen peinlichen Schnitzer hat sich Brömmling selbst geleistet; aber das dient nicht zuletzt der Abfrage, wer das Heft genau liest.

Hier gibt es das ganze Heft: VVK-1-2020-www

 

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