Mit dem Schwerpunkt „Fotografie“ geht VIERVIERTELKULT ins zehnte Jahr (das Foto ist ein kleiner Gruß von VIERVIERTELKULT zum 70. Geburtstag des Suhrkamp-Verlags). Das 37. Heft im Sommer 2020 hat sich die Fotografie zum Schwerpunkt gesetzt. Mag man auch manchmal den Eindruck haben, es drehe sich nun einmal gezwungenermaßen alles um Braunschweig, lässt sich mit diesem Heft erneut belegen, welche zentrale Bedeutung der Region in der deutschen Geschichte zukommt. Zwei der bedeutendsten Namen der Wirtschaftsgeschichte der Fotografie, Voigtländer und Rollei, haben ihren Ruhm und Erfolg Braunschweig zu verdanken (S. 20-22). Und kulturgeschichtlich: Heinrich Heines unfassbar voraussagendes Zitat Das war ein Vorspiel nur; dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende Menschen wurde zum ersten Mal in Braunschweig öffentlich deklamiert (S. 52-55). Außerdem besonders zu empfehlen: Das Interview mit Thomas Richter, Direktor des Herzog Anton Ulrich-Museums (HAUM, S. 30-31), ein Beitrag aller Redaktionsmitglieder zu Fotoalben gestern und heute (S. 23-24), Impressionen einer Immer-zu-kurz-Gekommenen, St. Lorenz in Schöningen (S. 46-47) und die Vorstellung von Anne-Cécile Gonda (S. 60).
Lob darf man ruhig zitieren, solange man sich nicht darauf ausruht. Der Präsident der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Braunschweigs OB Ulrich Markurth, schreibt über den Auftakt zum zehnten Jahrgang:
Das ist ein Grund zur Freude. Kontinuität ist noch kein Wert an sich. Aber Kontinuität auf so hohem Niveau verdient Respekt und bietet Ihnen auch im Sommerheft vielfältige Lektüre.
Die ganze Ausgabe für alle, die immer noch nicht kostenlose Abonnenten sind, VVK-2-2020-www.
